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20110429

Untersberg


Eine Bergtour vor der Arbeit: das gibt's nicht alle Tage!
Wir - Jochen, Georg, Hans-Peter, Werner, Karl, trafen uns um 6:00 Uhr, und gingen über den Dopplersteig auf den Untersberg, ca. 1300 hm, was in knapp 2Stunden geht. Wetter war leicht bewölkt, aber perfekt zum Gehen, zwischen 10(unten) und 5 (oben) Grad; bei den vielen Stufen kommt man sowieso in's Schwitzen.
Also gegen 8 Uhr am Gipfel, wollten wir mit der ersten Gondel planmäßig um 8:30 in's Tal fahren. Leider war um halb neun weder jemand bei der Kassa, noch eine Gondel da, noch jemand telefonisch erreichbar. Zum Glück bot man uns bei der Hochalm ein erstklassiges Frühstück an!
Später stellte sich heraus, dass eine unangekündigte Seilrevision durchgeführt wurde, und um 9:30 konnten wir die Talfahrt antreten. So waren wir dann doch so gegen 10 Uhr in der Firma und der Arbeitstag konnte - gut durchgelüftet - beginnen!

20110423

Skitour Geisselkopf 2973m


War die erste "richtig alpine" Skitour; mit Werner, Dieter und seiner Schwester. Abfahrt um 5:00 in Salzburg. Gegen 6:30 ging es in Sportgastein los. Wetter war gut, großteils sonnig mit leichter Bewölkung und manchmal etwas Wind. Aufstieg erst in einer steilen Rinne, Schnee pickelhart. Die Harscheisen waren wichtig. Trotzdem rutschte ich mal kurz aus und einige Meter runter. Aber zum Glück nichts passiert. Aber ich zog es dann vor, ein paar Meter zu tragen und die steileren Passagen zu umgehen. Es kam dann noch eine steile Stelle, die immer noch sehr hart war, darum schnallte ich ab. Aber weiter oben wurde es deutlich flacher und gut zum Gehen. Die letzten 300hm musste ich trotzdem schon mit der Kondition kämpfen. Aber letztendlich schaffte ich auch die letztem Meter zum Gipfel, wo man kurz "klettern" musste. Dafür wurde man mit einem Wahnsinns-Panorama belohnt! Die hohen Tauern mit Ankogel, Hochalmspitze, und auch viele weitere Gipfel lachten schneebedeckt und sonnenbeschienen herüber!
Gut gestärkt ging es dann an die Abfahrt, bei perfekten Schneebedingungen - beinahe wie Pisten! Nur 1x musste man ein Stück gehen, sonst ging es durchgängig bis runter. Wir wählten die Wallnerrinne, die bei der Einfahrt schon einigermaßen steil und eng und daher spannend ist! Aber bei diesen Verhältnissen kein Problem.
So hatte man sich unten noch eine Kaspressködelsuppe und ein Bier verdient ;-)
Mehr Bilder gibts hier.

20110123

Skitour Taghaubenscharte

Vom Dientener Sattel über Erich-Hütte zur Taghaubenscharte, ca. 800hm.
Mit Jochen.
War die erste richtige alpine Skitour für mich, und wir hatten perfekte Bedingungen! Es war sonnig, der Schnee war gerade frisch gefallen und glitzerte in der Sonne. Gut gespurt, aber nicht zuviel los. In etwas weniger als 2 Stunden waren wir oben, und hatten geniale Fernsicht auf die umliegenden Berge: Großglockner, Großvenediger und viele mehr lachten uns an!
Und dann die Abfahrt, im knietiefen Pulverschnee, zum Teil noch unverspurt, war zwar anstrengend, aber eben auch ein Super-Gefühl!
Da hat man sich dann auch die Kaspressknödelsuppe verdient. Fazit: Wunderschön, gerne wieder!

20100913

schmittenstein

am sonntag das kurze schönwetter-fenster genutzt, um mit my doch noch eine schöne herbstwanderung zu machen: vom halleiner haus über die jägernase auf den schlenken, dann über den grat weiter zum schmittenstein, zurück über den almweg. bei der schlenken-alm gabs dann noch eine gute jause. wunderschön!

mallnitz

alle jahre wieder geht's zum familien-urlaub nach mallnitz.
diesmal wollte das wetter nicht recht mitspielen, so halten sich die gipfel-siege in grenzen. gerade mal auernig 2106m ging sich aus, wenn auch im nebel.
ansonsten viel gemütlich auf der hütte sitzen und essen und trinken und spielen und reden und so.

20100822

turnerlager

turnerlager in mühlbach am hochkönig


das alljährliche lager des mtv fand mal wieder im hochkeilhaus in mühlbach am hochkönig statt. es teilt sich in 3 gruppen: kinder- jugend- und erwachsenenlager. plus natürlich die ganze betreuer- und küchenmannschaft.
life-spiel
da ich samstag abend noch gäste hatte, mit denen es sehr lustig wurde (tequilla sei "dank"), reiste ich erst sonntags an. rechtzeitig zum morgensport kam ich an, hatte da aber schon die erste laufrunde der "altherren" (zu denen ich mittlerweile auch zähle, gemeinsam mit klausi, wolfi, stefan und flori) schon versäumt hatte, aber das konnte ich ja nicht wissen. aber man lässt nicht viel anbrennen und begibt sich gleich in den wald zum "life" spielen. wie letztes jahr: die aufgabe lautet, 13 leute 200meter durch den wald zu befördern, ohne den boden zu berühren. als hilfsmittel gibt es lediglich einen sessel, eine palette, ein seil und eine stange, alles zu wenig, um 13 leute unterzubringen. es gilt also, möglichst kreativ zu sein und alles, was sich bietet (bäume, wurzeln, steine...) zu nutzen. man spielte jugend gegen erwachsene, und vielleicht war die streckenführung schuld, vielleicht auch der mangelnde einsatz, jedenfalls waren die jugendlichen längst fertig, als die erwachsenen aus zeitmangel ohne zielerreichung aufgaben. es war zwar einen niederlage für unser team, aber es waren 2 stunden spass, kreativität, ein bisschen akrobatik und sehr viel naturerlebnis (nass und kalt).
indoorprogramm
das wetter war allgemein nicht das gelbe vom ei: kalt und verregnet. als der fahnenraub angesetzt war, der ja üblicherweise bei fast jedem wetter abgehalten wird, stehen alle teilnehmer in voller montur vor dem haus bereit zum abmarsch, als gerade ein mords-gewitter herunterkommt: es regnet, es donnert und blitzt und hagelt noch dazu! martin: wir warten noch ein bisschen, es hört sicher gleich auf... aber später musste er doch einsehen, dass ein indoor-programm der gesundheit förderlicher ist.
indoor-programm hieß sehr oft spiele, sehr beliebt wie immer das enten-spiel (sitting ducks) und das bohnen-spiel (bohnanza). zu späterer stunde, wenn der gerstensaft freigegeben ist (wenn die kinder im bett sind), kommt auch mal "uno verschärft total extreme", "klopfen", oder "oaschloch" (oder diverse andere spiele mit wenig anspruch aber viel unterhaltungswert) dran. das und nicht zuletzt die "press-halbe" verkürzten die schlafzeit auf ein minimum.
lauftraining
trotzdem schaffte ich es zumindest manchmal, bei der morgendlichen laufrunde zum wasserfall und zurück dabei zu sein. über stock und stein, rauf und runter, training extrem.
grandlspitz-klettersteig
am mittwoch war ganztagswandertag angesagt. gemeinsam mit maria zog ich ein spezialprogramm durch: grandlspitz-klettersteig. durch unsere hervorragende planung stellten wir nach dem frühstück fest, dass wir genau noch 15 minuten bis zur abfahrt von unserem bus hatten - und wir mussten noch packen! aber es ging sich aus. also mit dem bus zum dientener sattel, von dort zur erich-hütte und weiter hinauf. der zustieg ist weitgehend der gleiche wie für den königsjodler, zweigt dann aber kurz vorher rechts statt links ab, ca. 1 1/2h bis zum einstieg. wir "seilen" an, und dann geht's gleich zackig zur sache: in einer felsigen rinne, senkrecht bis leicht überhängend, mit genug, aber nicht zuviel tritthilfen, zieht es anhaltend schwierig hinauf. die "d"-schwierigkeit ist gerechtfertigt, dafür ist der steig recht kurz, in ca. 45min. waren wir oben. der gipfel ist wenig spektakulär, hat auch kein gipfelkreuz. alles in allem ist der steig dann in erster linie als aufwärmen für den köngisjodler geeignet, da er etwa die schwersten stellen des langen steiges repräsentiert und man den kj-steig von dort aus auch gut in augenschein nehmen kann. leider holte uns dann der nebel ein, darum sahen wir auch von der möglichkeit ab, die taghaube (die ein gipfelkreuz hätte) zu überqueren.
beim abstieg trafen wir dann die kinder, die zu fuß zum dientner sattel gegangen waren und über den "via alpina"-höhenwanderweg wieder zurück zum arthurhaus unterwegs waren.
rafting
am donnerstag war wieder rafting angesagt. von taxenbach aus ca. 2h auf der salzach. auch bei nieseligem wetter war es ein riesen-spaß, mit viel paddeln und spritzwasser und ein paar boots-kollisionen. schlachtruf: "geht scho gemma vullgas!". ganz so lustig wie im vorjahr war es trotzdem nicht, gab es doch keine paddel-klau-aktionen und aufgrund des kalten wetters wurde auch niemand unfreiwillig ins kalte nass befördert.
volleyball
dann kam endlich die sonne heraus und es gab gelegenheit für volleyball auf dem coolen beach-platz hinter dem haus. es kamen schon ein paar geniale ballwechsel zu stande!
lagerfeuer
abends gab es dann lagerfeuer mit würstel- und marshmallow-braten, perfekt mit gitarre und liedersingen (vorzugsweise eav: burli, sandlerkönig eberhart, der alkohol...), erstmals waren sogar sterne am himmel zu sehen! so muss ein lager sein.
staudammbauen beim wasserfall
was für manche das highlight des lagers ist ist für mich eher langweilig. ich nutzte die gelegenheit dafür, das schlafdefizit durch ein mützchen auf der alm wieder ein wenig auszugleichen. auch ein ganzes asterix-heftl musste dran glauben.
unsere fleißigen ingenieure und baumeister bauten hingegen beeindruckende staumauern, die zuletzt für ein ganzkörperbad geeignet waren, was aber nur die ganz abgesottenen in anspruch nahmen (immerhin ist es ein kalter bergbach!). bernhard ließ sich sogar im adams-kostüm für den "jungturner-kaleder" ablichten!
so ging eine anregende und anstrengende woche zu ende. das wetter hätte zwar besser sein können, aber mit vielen freunden, viel bewegung und viel natur ist es immer wieder etwas ganz besonderes. ich freue mich schon auf nächstes jahr!

20100808

am wilden kaiser

über den kaiserschützensteig auf die ellmauer halt 2344, abstieg gamsängersteig.
start bei der wochenbrunner alm 1050m (4 euro "maut"/parkgebühr) via gaudeamushütte zur gruttenhütte 1620m, ca. 1h. dann rauf zum gamsängersteig, bei der jägertreppe zweigten wir jedoch ab in die "rote-rinn-scharte". hier runter extrem viel loser schutt, steinschlag, sehr unangenehm! es geht ziemlich weit hinunter (500hm?) bis zum einstieg zum kaiserschützensteig, den wir im aufstieg machen wollten. zuerst kurze rast und jause. es geht ungesichert über die "halteplatten", bei nässe sicher glatt, so ging's. die "grüne rinne" steigt man über schrofen ziemlich diritissima rauf, das geht in die wadeln. den abstecher zur kleinen halt und gamshalt ließen wir aus, so waren wir in 2:20h am höchsten gipfel der kaisergebirges: ellmauer halt 2344m.
es zogen immer wieder wolken durch, töpfelte aber zum glück nur leicht. abstieg über gamsängersteig, zum glück eher unschwierig, wenn auch steil. in ca. 1,5h zurück bei der gruttenhütte, und noch einmal etwa 1h zur wochenbrunner alm, auto.
alles in allem also nicht ganz 9 stunden tour inkl. aller pausen, für vemutlich kumulierte 2000 höhenmeter.
ein extrem geiles, schroffes gebirge ist der wilde kaiser! der steig ist angenehm anspruchsvoll, wenn man trittsicher ist, braucht man die sicherungen aber eher selten einzuhängen. jedenfalls verlangt der kaiserschützensteig ausdauer! gamsänger ist im vergleich viel einfacher und kürzer.
fazit: ein genialer, anstrengender klettertag!

20100802

alt aussee

es war ein gemütlicher 3-paare urlaub mit tommy/sandra und geri/elisabeth, über's verlängerte wochenende. wir mieteten uns in einer hagan lodge "luxury" ein, komplett mit 3 schlafzimmern, küche, sonnenterasse und sauna.
damit's nicht nur ein "sommerfrischeln" wird, nahmen wir (männer) die bikes mit.
so ging es am samstag richtung grundlsee, wobei wir unterwegs auf die trisselwand 1754m schauten. die mädels machten einstweilen die see-umrundung.
am sonntag ging's dann per bike die loser-panoramastrasse 800 hm hinauf, wo und die mädels im begleitfahrzeug mit wanderschuhen versorgten. dann gingen wir gemeinsam die letzten 250 hm über felsige steige zum loser-gipfel 1838m. perfekter sommertag, geniale aussicht! die anstrengung wurde mit kaiserschmarrn belohnt.
montags machten wir noch den hochseilgarten unsicher, der unter anderem mit einer slackline in 12m höhe aufwarten kann. natürlich gesichert. trotzdem spannend!
ansonsten wurde ausgiebig gefrühstückt, gegrillt, gespielt, ein paar cocktails getrunken und viel getratscht und gelacht. super mix aus sport und erholung, wunderbar das sommer-wetterfenster erwischt, und viel zeit mit guten alten freunden verbracht. perfekter kleiner zwischenurlaub!

20100626

gletscherkurs am dachstein

nachdem ich jetzt schon auf ein paar gletschern unterwegs war, dachte ich mir, es wäre nicht schlecht, einmal zu wissen, wie man aus so einer gletscherspalte wieder rauskommt, bzw. jemand anderen birgt. darum habe ich mich zu einem gletscherkurs beim alpenverein angemeldet, der netterweise am dachstein stattfand, was nicht weit von mir ist.
die spaltenbergung haben wir aber nicht an einer spalte geübt, auch nicht an "irgendeiner" wächte, sondern direkt an der "gipfelwächte", die über die südwand rüberhängt! das bedeutet, der simulierte spaltensturz führt dazu, dass man dann über 1000m senkrechter wand am seil baumelt und wartet, bis man wieder raufgezogen wird... das war einigermaßen nervenaufreibend.
das ganze seilhandling das da involviert ist sah anfangs furchtbar kompliziert aus, bei der übung unter anleitung war es dann eigentlich ganz einfach. erstaunlich, was man mit ein paar karabinern, reepschnüren und bandschlingen alles machen kann! beim selber üben zeigte sich dann aber doch wieder der teufel im detail... wenn man als retter plötzlich selbst im seil hängt kann das im erstfall blöd ausgehen. aber besser, man mach die fehler, wenn die bergführer dabei sind (und man mittels totmann rückgesichert ist), und man was daraus lernen kann! sehr lehrreich und spannend!
am sonntag nutzten wir die gelegenheit und das schöne wetter zum aufstieg über den klettersteig über die schulter auf den hohen dachstein 3995m. die wolken verzogen sich, die sonne schien, genialer bergtag!
ein wunderschönes wochenende in den bergen mit gleichzeitigem wissensgewinn und daher sicherheit für die nächsten touren, was will man mehr?

20100607

traunstein

frau mama wollte "richtig wandern" gehen. ok, kann man machen. also traunstein! 1200 höhenmeter, felsiger steig, steil, oben tolle hütte mit genialem rundumblick, romantischer sonnenuntergang inklusive. was will man mehr? und das alles bei richtigem sommerwetter. genial!

20100523

jöchelspitze 2226m

wandern im allgäu (tirol)

mit thomas s., dem ex-kollegen, der jetzt in die schweiz ausgewandert ist, wollte ich mal wieder wandern gehen. also einigte man sich auf ein ziel, wo beide etwa gleich weit zu fahren hätten, und das ist also der allgäu, ca. 3h für jeden.
viele ziele standen uns nicht offen, weil die hütte noch geschlossen haben, aber eines ging, und so trafen wir uns im kleinen örtchen bach in tirol, nahe der deutschen grenze.
schon die hinfahrt über die hahntenjoch-passstrasse war spektakulär! beeindruckend war auch die dichte an teuren autos und die flut von motorrädern, die unterwegs waren... immerhin das erste schöne wochenende seit langem.
und auch wir hatten glück mit dem wetter und wurden nicht nass. es ging gleich mal 600hm zum sonnhof rauf und dann hatten wir noch zeit, die etwa 400hm zum gipfel der jöchelspitze zu machen. oben lag halt noch einiges an schnee, und so war's ein wenig mühsamer. beim abstieg hat my dann ihre hose mit ein wenig schlamm verziert...
wir schafften es rechtzeitig zum abendessen, und hatten noch einen schönen hüttenabend mit gutem essen, musi am nachbartisch, bohnanza (und ein bisschen champions league, aber das störte uns kaum).
die nachtruhe war frisch aber trotzdem erholsam.
leider konnten wir den geplanten panoramaweg wegen lawinengefahr noch nicht gehen, aber so gingen wir halt über schiggen zum simms-wasserfall und dann nach holzgau.
von dort wollten wir einen bus zu unserem auto zurück nehmen, aber der fährt natürlich nur alle heiligen zeiten. um also nicht über die bundesstrasse gehen zu müssen, wollten wir einem auf der karte eingezeichneten weg folgen. dieser wand sich aber immer mehr bergan, und wir wollten ja schließlich nicht wieder zur bergstation raufgehen. irgendwann verloren wir die geduld und querten einfach in den wald. was sich als nicht so einfach entpuppte, denn der ist dort ganz schön steil und felsig, und was wie ein trampelpfad aussah, stammte wohl eher von gämsen... aber letztendlich landeten wir doch am richtigen weg und waren bald wieder beim auto angelangt.
die ganze zeit über hatten wir tolles wanderwetter, sonnig mit ein paar wolken, nicht zu heiß, nicht zu kalt, für einen sonnenbrand hat's trotzdem gereicht.

20100522

20090911

mallnitz

wie jedes jahr am ende der saison noch eine woche wanderurlaub in mallnitz mit oma & co.
montag: spaziergang zur stockerhütte.
dienstag: von der christebauer hütte zum hummelkopf und dann zur "bösen nase" 2227m.
mittwoch: von der bergstation 2770m bis zum kleinen ankogel 3096m. wegen eisigen wind gehe ich nicht weiter.
donnerstag: wolligger-hütte, kleiner spaziergang und eierschwammerl-suchen.
freitag: margaretenpavillion mit eierschwammerl-suchen, dann traditionelles mallnitz-abschieds-essen beim himmelbauer.

20090906

"angriff" auf die hochalmspitze 3360m


mit stefan, astrid, ferdinand, olli, bernhard d.
am samstag sind wir alle angereist, die maltastraße rauf zum kölnbreinspeichersee (1902m). vom parkplatz geht man um den see rum relativ weit ca. 1,5-2h zur osnabrücker hütte 2026m. sonntags um 6 uhr frühstück, kurz nach 7 uhr sind wir bereit zum abmarsch. es hatte tags zuvor bis zur hütte runter geschneit, alles ist angezuckert, und es ist auch noch recht kalt. es geht zuerst noch recht weit ins tal nach hinten, man überquert einige bäche, die noch vereist sind und daher tückisch. zuerst bernhard, dann astrid machen bekanntschaft mit dem kühlen nass. ob das an den schnapserln vom vorabend oder doch nur am eis liegt, sei dahingestellt...
man hält sich dann eher links, am gut markierten steig geht's nach oben. dann folgt eine längere plattenquerung, die durch das eis halbwegs ungut war. hier legten wir schon die eisen an, verloren aber dadurch schon etwas zeit. am gletscher endete dann die markierung. der weg geht an sich gerade aus zur preimlscharte. weil aber immer wieder der nebel durchzog hatten wir die falsche scharte im nordosten angepeilt und mussten dann wieder abstiegen, so dass wir auch hier zeit verloren. so waren wir erst um ca. 13 uhr oben an der scharte (die halbwegs steil und geröllig ist - helm = pflicht!) angelangt. die scharte ist auf 2952m, es fehlten noch rund 400m zum gipfel. wir beschlossen, weiterzugehen, aber spätestens um 15 uhr umzukehren.
weiter ging es am gletscher, der felsgrat (elendköpfe) nicht weit rechts von uns. immer noch neblig, war es nicht ganz klar, wo es langging, nur das gps und die karte zeigten uns die richtung. wir querten dann eine recht steile gletscherstelle zu einer gangbar aussehenden scharte. bernhard versuchte sich im felsklettern,doch es war sehr eisig und daher schon recht heikel.
dann kamen stefan und ferdinand ins rutschen! stefan konnte sich mit pickelbremse stoppen, ferdl stand unsicher mit nur einem eisen im schnee. die beiden waren mit mir in der 3er seilschaft, ich versuchte, mit dem pickel eine sicherung zu bauern und die beiden mit hms zu sichern. zum glück kamen sie aus eigener kraft wieder zum stehen, wenn auch etwas nervös.
in der zwischenzeit wollte bernhard die anderen nachsteiger über die heikle stelle hinaufsichern. jedoch war es schon halb drei, und die situation passte mir schon gar nicht mehr, darum plädierte ich auf rückzug. zum glück bedurfte es nur kurzer diskussion, bis das beschlossen war. der höhenmesser zeigte 3240m an, also nur noch 120 hm zum gipfel. wie sich später herausstellte, waren wir zum großelendkopf unterwegs, zum gipfel der hochalmspitze hätte man noch etwas am gletscher absteigen und links an dem felsvorsprung herum gehen müssen.
doch es ging wieder zurück, im steilen mussten wir noch sehr vorsichtig sein, erst am flachen gletscherstück ging es wieder zügig dahin. bei der scharte gönnten wir uns die erste richtige essenspause.
dann wollten wir in die scharte abseilen, weil wir dachten, dass es schneller sei. leider stellten wir uns dabei so ungeschickt an, dass sich das seil verhedderte und wir wieder zeit verloren. dennoch konnten sich alle am seil festhalten und wir kamen sicher nach unten. für die kurze gletscherquerung seilten wir noch einmal an, was gut war, denn bernhard brach ein bisschen ein. zum glück nur bis zur hüfte, die anderen sprangen drüber. dann waren wir endlich wieder am fels, konnten die eisen ablegen und dann ging es rasch talwärts. um 1/2 8 waren wir bei der hütte, auf ferdinand mussten wir noch bis 8 uhr warten, gerade noch im letzten tageslicht! also bisher schon 13 stunden tour! doch wir mussten noch heim, also um den speichersee herum zum auto, zwar eben, aber es zaht sich und es ist schon stockfinster. zum glück strahlt der mond hell und man sieht genug, fast schon romantisch.
doch noch war's nicht vorbei: stefan's auto startet nicht, die batterie war leer, weil er das licht brennen gelassen hatte! mist, mittlerweile ist es schon 22 uhr. ein paar anschiebe- und anschleppversuche später blieb uns nur noch ein starterkabel aufzutreiben. zu unserer großen erleichterung fanden wir beim hotel sofort einen rettenden engel! ich gab starthilfe, und dann ging's endlich heimwärts. ich war kurz nach mitternacht in mallnitz, bei oma und mama, die anderen fuhren über salzburg nach klo'burg, wo sie ca. um 1/2 5 uhr ankamen.
fazit: eine tolle alpinistische erfahrung unter winterlichen bedingungen, aber dank guter ausrüstung machbar. natürlich ist ferdinand mit seinen 63 jahren nicht mehr der schnellste, zusätzlich war's eisig und neblig, so haben wir uns verstiegen und viel zeit verloren. die angeschriebenen 5h von der hütte erscheinen möglich, aber nur bei besten bedingungen, immer noch ambitioniert. aber selbst ohne gipfelsieg war es ein tolles erlebnis, das sicher lange in erinnerung bleiben wird!
fotos gibt's wie immer im picasaweb.

20090726

pidinger klettersteig

mit olli, astrid, bernhard.
zustieg 1:05, klettersteig 3:30, abstieg 1:50.
genialer steig bei genialen bedingungen: nicht zu heiss, aber sonnig, und super aussicht. cool. ich bin fertig.

20090725

gosaukamm-umrundung


hat mich gefreut, dass letztendlich doch noch einige bergbegeisterte zusammen gekommen sind: mein bruder, 5 leute vom turnverein und ein ehemaliger arbeitskollege.
so ging es um 9:30 los: vom gosau-see den 612er nach oben (tour im
uhrzeigersinn). geht gleich steil über eine alm hinauf, dann gleich in den wald. steigt dann stetig an bis zum steiglpass. dann sieht man auch schon die hütte. zuerst aber nochmal steil bergab, und dann waren wir auch schon da. 3 1/2 h statt der angeschriebenen 4 3/4 bis zur hofpürglhütte. die ist aber auch nicht so gemütlich, schaut mehr wie ein hotel als wie eine berghütte aus. gut, dass wir hier kein nachtlager bekommen haben. ausserdem ist es ja erst 13 uhr! hier hielten wir erst mal mittagsrast.
also gehen wir weiter, es geht jetzt eher eben, bis zum theodor-körner-haus (2 stunden). auf den kaiserschmarrn freuten wir uns riesig, leider war er dann nicht so wirklich lecker, eher gatschig-fad. eigentlich war ja geplant gewesen, hier zu übernachten, aber da es noch so früh am tage war, beschlossen wir, doch noch abzusteigen.
da ging es dann noch ein ganz schönes stück nach vorne und oben, bevor wir endlich an den sender kamen. von nun an ging's bergab, und das ganz schön steil und rutschig. ging natürlich ganz schön in die knie. so gegen 19:30 waren wir dann unten, also gute 10 stunden gehzeit alles zusammen. das wetter war halt nur so halb-halb, mit ein bisschen regen und wolken, mal wind, mal wieder sonne. aber sonst: wunderschöne tour, vielleicht besser gegen den uhrzeigersinn, so hat man das steile stück am anfang als aufstieg und geht am schluss eher sanft nach unten.